Rätselhafter Vorfall: Dutzende Kraken verlassen das Meer

    Ansichtssache6. November 2017, 00:05
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    Außerdem: Eine Frau wird schwanger, obwohl sie schon schwanger ist, ein gefräßiger Hundertfüßer und ein implantierter Musikzugang

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    foto: nasa/jpl-caltech/ucla/mps/dlr/ida

    Ceres könnte eine Ozeanwelt gewesen sein

    Seit die Nasa-Sonde Dawn den Zwergplaneten Ceres umkreist, konnten dort einige organische Substanzen nachgewiesen werden. Wo diese allerdings ihren Ursprung haben, war lange Zeit ein Rätsel. Aktuelle Analysen haben nun bisherige Erklärungsansätze bestätigt: Die organischen chemischen Bestandteile stammen tatsächlich aus dem Inneren von Ceres – und das könnte interessante Schlussfolgerungen für die Astrobiologie nach sich ziehen.

    Ceres ist das größte Objekt im Asteroidengürtel und entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren, also kurz nach der Geburt des Sonnensystems. Seine Position an der Grenze zwischen innerem und äußerem Sonnensystem und die Moleküle, die auf ihm entdeckt wurden, lassen auf eine komplexe chemische Evolution schließen.

    Nun haben Astronomen um Roger Fu von der Harvard University in Cambridge auf Basis neuer Dawn-Daten festgestellt, dass die chemischen Besonderheiten der oberflächlichen Kruste auf einen vor rund vier Milliarden Jahren vorhandenen Ozean zurückgehen könnten. Wie die Forscher im Fachjournal "Earth and Planetary Science Letters" berichten, dürfte auch das Innere von Ceres zumindest bis vor geologisch kurzer Zeit noch aktiv gewesen sein. Die Forscher vermuten sogar, dass unter Ceres' Kruste nach wie vor flüssiges Wasser vorhanden ist.

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