Rätselhafter Vorfall: Dutzende Kraken verlassen das Meer

    Ansichtssache6. November 2017, 00:05
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    Außerdem: Eine Frau wird schwanger, obwohl sie schon schwanger ist, ein gefräßiger Hundertfüßer und ein implantierter Musikzugang

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    fotos: hessisches hauptstaatsarchiv/unibibliothek gießen, barbara zimmermann

    Auschwitz-Prozessakten und Constitutio Antoniniana werden Unesco-Dokumentenerbe

    Die Unesco hat die Prozessdokumente des ersten Frankfurter Auschwitz-Verfahrens in ihr Weltdokumentenerbe aufgenommen. Das zuständige Komitee der Organisation stimmte in Paris für die Aufnahme von insgesamt 78 kulturhistorisch wertvollen Dokumenten in das Register. Die Verfahrensunterlagen und Tonbandaufnahmen des ersten Auschwitz-Prozesses vor dem Landgericht in Frankfurt am Main von 1963 bis 1965 belegen den von der Nazi-Diktatur betriebenen systematischen Massenmord im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Durch die Aussagen von Angeklagten und Zeugen wurde die deutsche Nachkriegsgesellschaft erstmals umfassend mit dem Völkermord konfrontiert. Die Urteile fielen allerdings sehr milde aus.

    Auch die von Deutschland in das Auswahlverfahren eingebrachte Papyrushandschrift Constitutio Antoniniana wurde in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein Dokument, mit dem der römische Kaiser M. Aurelius Severus Antonius, auch bekannt als Caracalla, allen freien Bewohnern des römischen Reichs das Bürgerrecht verlieh. Das 212 oder 213 verfasste Schriftstück gilt laut Unesco-Kommission als das erste bekannte Dokument, das ein weitgefasstes Bürgerrecht dieser Art formuliert. Das einzige heute noch erhaltene Exemplar wird in der Universitätsbibliothek Gießen aufbewahrt.

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