Rätselhafter Vorfall: Dutzende Kraken verlassen das Meer

    Ansichtssache6. November 2017, 00:05
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    Außerdem: Eine Frau wird schwanger, obwohl sie schon schwanger ist, ein gefräßiger Hundertfüßer und ein implantierter Musikzugang

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    Mysteriöses Massensterben am Baikalsee

    Die seltene Baikalrobbe gilt als Wahrzeichen des Baikalsees. Mit ihren dunklen Knopfaugen ist die ausschließlich in dem großen sibirischen Süßwassersee heimische Art auch bei Touristen beliebt. Ein mysteriöses Massensterben löst nun aber bei den russischen Behörden und Biologen die Sorge vor einer Epidemie bei der seltenen Tierart aus. Mehr als 140 tote Robben sind in den vergangenen Tagen im Gebiet Irkutsk im Süden des Sees angeschwemmt worden, 80 Prozent von ihnen sind trächtige Weibchen. Ersten Untersuchungen zufolge starben die Robben an Herzstillstand. Auffällig war, dass der Magen-Darm-Trakt vieler untersuchter Exemplare leer war.

    Experten in Russland schätzen den Bestand der Baikalrobben auf rund 128.000, die Weltnaturschutzunion IUCN führt sie auf ihrer Roten Liste gefährdeter Arten in der Kategorie "Geringste Bedenken". Seit 1980 ist der Fang aber streng reglementiert. Ende der 1980er Jahre waren nach Expertenangaben rund 7.500 Baikalrobben an der Staupe gestorben, einer Viruserkrankung, die vor allem von Hunden übertragen wird.

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