#284: Maikäfer flieg

    3. Oktober 2017, 13:23
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    "Es ist Krieg. Es ist schon lange Krieg. Ich kann mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, dass einmal kein Krieg war."CHRISTINE NÖSTLINGER IN IHREM AUTOBIOGRAFISCHEN ROMAN "MAIKÄFER, FLIEG!"

    Die Welt der neunjährigen Christl besteht vor allem aus Trümmern, Staub und Nächten im Luftschutzbunker. Die Nachricht vom nahen Kriegsende bedeutet für sie und ihre Familie kaum Erleichterung, denn schon naht die nächste Bedrohung: Die Russen kommen. Frauen und Kinder sollen nach Möglichkeit raus aus Wien, heißt es. Die Großeltern bleiben in der halb zerbombten Wohnung in Hernals zurück, weil Oma nicht in einem Nazi-Haus Zuflucht suchen will. Und so findet sich in einer Villa im Vorort Neuwaldegg ein kleines Häufchen gebeutelter, völlig mittelloser Überlebenswilliger zusammen. Christl erkundet die neue Umgebung mit großen Augen und wenig Angst — und blickt mit kindlicher Unschuld tief in menschliche Abgründe. Und als die gefürchteten Russen, mittlerweile Siegermacht, die Villa in Beschlag nehmen, findet Christl im Außenseiter Cohn sogar einen richtigen Freund. Ob er sie wohl in die Stadt zu ihren geliebten Großeltern bringen kann?

    Ö 2016

    REGIE: Mirjam Unger
    DREHBUCH: Sandra Bohle, Mirjam Unger nach dem Roman von Christine Nöstlinger
    PRODUZENTIN: Gabriele Kranzelbinder
    KAMERA: Eva Testor
    SCHNITT: Niki Mossböck
    MUSIK: Eva Jantschitsch
    TON: Dietmar Zuson
    AUSSTATTUNG: Katharina Wöppermann
    KOSTÜME: Caterina Czepek
    MIT: Zita Gaier, Ursula Strauss, Gerald Votava, Paula Brunner, Krista Stadler, Heinz Marecek, Bettina Mittendorfer, Lino Gaier, Konstantin Khabensky, Denis Burgazliev, Hilde Dalik u.v.m.

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