"Aufgeplatzte" iPhones: Apple untersucht mögliches Akku-Problem

    2. Oktober 2017, 10:44
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    Käufer des iPhone 8 hatten sich aufblähende Batterien beim neuen Handy dokumentiert

    Pünktlich zum Markstart des iPhone 8 gab es auch Berichte von ersten gravierenderen Problemen. Käufer aus Asien dokumentierten, wie sich ihre Geräte aufgrund eines sich aufblähenden Akkus soweit verformten, dass sich letztlich die Bildschirmeinheit vom Gehäuse trennte.

    Apple hat nun gegenüber MacRumors bestätigt, dass man das Problem untersucht. Laut Medienberichten wurde das neue Handy einer Taiwanerin an den Konzern überstellt. Die Frau gibt an, dass sich der Akku vergrößert hatte, obwohl sie das Gerät stets nur an das beigelegte Original-Ladegerät angehängt hatte.

    Schnellere Reaktion

    Wenngleich es bislang nur vereinzelte Meldungen des Phänomens gab, scheint sich der Konzern damit nun frühzeitig auseinander zu setzen. In der Vergangenheit war man dafür kritisiert worden, erst spät Stellung zu gemeldeten Schwierigkeiten zu beziehen. So wie einst etwa beim "Bendgate" des iPhone 6. Damals klagten Nutzer über zu leichte Verbiegbarkeit des Gehäuses. Später folgte eine Sammeklage gegen Apple, da als Folge der Verformungen die Touchscreen-Sensoren unbrauchbar geworden sein sollen – der Prozess läuft noch.

    Zum Teil sollen die Akkus des iPhone 8 von ATL stammen. Das chinesische Unternehmen hatte einst auch die Batterien für das Samsung Note 7 geliefert, das aufgrund selbstentzündender Akkus in einem Gehäuse mit zu wenig Platz vom Markt genommen werden musste. (red, 02.10.2017)

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