Grüne fassen Digitale Zukunft in acht Punkte

    27. September 2017, 14:43
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    Lichtenecker: Digitalisierung als Chance für Arbeitszeitverkürzung

    Die Grünen bringen kurz vor der Wahl Ideen für die Digitalisierung: Sie schlagen ein Acht-Punkte-Programm vor, um "Österreich fit für die digitale Zukunft zu machen", wie es Ruperta Lichtenecker, Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen, formuliert. Das Programm enthalte "eine große Bandbreite von Forderungen". Die Digitalisierung sei auch eine Chance für Arbeitszeitverkürzung.

    Forderungen

    Dazu gehört die flächendeckende und rasche Implementierung von Hochleistungsinternet, insbesondere im ländlichen Raum. Für Glasfasernetze und die nächste Mobilfunkgeneration müsse die öffentliche Hand die Mittel "massiv erhöhen". Lehrer sollen mehr digitale Kompetenzen vermitteln können, Informatik und Programmieren sollen in den Lehrplänen stärker vorkommen. Schulen mit entsprechender Hardware, Infrastruktur und auch Hochleistungsinternet und WLAN ausgerüstet werden.

    Die Grünen wünschen sich Forschungsprogramme mit einem Schwerpunkt IKT. Kleine und mittelgroße Unternehmen sollen am Weg zur Digitalisierung unterstützt werden. Alle nicht-personenbezogenen Daten, Studien und Gutachten, die öffentlich finanziert werden, sollen zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden (open data). Österreich brauche eine "Digitale Agenda 2025" um bis 2025 zu den Spitzenreitern in Sachen Digitalisierung in Europa und weltweit zu werden. Alle Österreicher sollten ein "Online-Bürger*innenkonto mit einem einfach bedienbaren Interface, von dem aus sämtliche Behördenwege einfach, rasch und sicher erledigt werden können" haben. (APA, 27.9.2017)

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