Handel Chinas mit Nordkorea im August trotz UNO-Sanktionen gewachsen

23. September 2017, 13:11
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Peking wollte neue Strafmaßnahmen ab Mitte des Vormonats umsetzen

Peking – Ungeachtet des schärferen UNO-Sanktionskurses gegenüber Nordkorea ist der Handel des weitgehend isolierten Staates mit China weiter gewachsen. Im August sei das größte monatliche Volumen seit Dezember 2016 umgesetzt worden, teilte die chinesische Zollbehörde am Samstag mit.

Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft habe im vergangenen Monat Güter im Wert von 604 Millionen Dollar (505 Mio. Euro) im- oder exportiert. Im Juli seien es lediglich 456 Millionen Dollar gewesen.

Sanktionen wurden zuletzt verschärft

Angesichts der wiederholten Atom- und Raketentests des stalinistisch regierten Landes haben die Vereinten Nationen ihre Sanktionen zuletzt immer wieder verschärft, unter anderem Anfang August. Damals wurde der Regierung in Pjöngjang die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch verboten, um die Exporteinnahmen von bisher drei Milliarden Dollar jährlich um ein Drittel zu kappen. China hatte erklärt, die Strafmaßnahmen ab Mitte August umzusetzen. (APA, Reuters, 23.9.2017)

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