Burgenländische Ex-Gemeindebedienstete soll Gelder abgezweigt haben

23. September 2017, 11:34
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Laut dem "Kurier" wird gegen die Frau wegen Amtsmissbrauch ermittelt. Mittlerweile hat sie gekündigt

Neudörfl – Einer ehemaligen Gemeindebediensteten von Neudörfl (Bezirk Mattersburg) wird Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Einhebung von Gebühren vorgeworfen. Die Polizei sei mit Ermittlungen gegen die Frau beauftragt worden, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Roland Koch, einen Bericht der Tageszeitung "Kurier" (Samstagsausgabe).

Es werde vermutet, dass die Ex-Mitarbeiterin Gelder aus verschiedenen Gebühren, etwa für die Aufbahrungshalle oder den Friedhof, abgezweigt habe. Die Schadenshöhe sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Gemeinde habe aufgrund von "massiven Hinweisen" auf Missbrauch bei der Gebühreneinhebung Ende August Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet, so Koch.

Laut "Kurier" war die Betroffene nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst freigestellt worden. Mittlerweile habe sie gekündigt. (APA, 23.9.2017)

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