Windmesse musste wegen Herbststurms teilweise geräumt werden

13. September 2017, 14:15
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Vier Hallen der Windenergie-Messe in Husum wurden wegen des Herbststurms Sebastian geschlossen, auch Kindergärten in Flensburg machen zu

Husum – Wegen eines Herbststurms haben ausgerechnet bei der Windmesse im norddeutschen Husum vier der fünf Messehallen geräumt werden müssen. Die Besucher seien gebeten worden, die Hallen zu verlassen und sich in das Congresscenter beziehungsweise die feste fünfte Halle zu begeben, sagte ein Mitarbeiter. Bei der Messe präsentieren 650 Aussteller bis Sonntag alles rund um die Windenergie.

Dauerregen und Sturmböen

Der Herbststurm "Sebastian" beherrschte am Mittwoch die Wetterlage in Deutschland. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, verursachte das Tief Dauerregen und heftige Sturmböen. Der Höhepunkt des Sturms wurde für den Nachmittag erwartet. Der Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für Bremen, Hamburg und für nordseenahe Regionen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen herausgegeben.

Die Stadt Flensburg schloss wegen der Sturmwarnungen die städtischen Kindergärten und empfahl Schulen, ebenfalls zu schließen. Die endgültige Entscheidung, den Unterricht ausfallen zu lassen, liege aber bei der Schulleitung. (APA, 13.9.2017)

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    Besucher bei einem Stand der Windmesse in Husum.

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