"Destiny 2" kämpft mit Serverproblemen und Abzockvorwürfen

    7. September 2017, 15:19
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    Der Start des Shooters verläuft doch nicht so glimpflich wie zunächst vermutet

    Zu jeden Marktstart eines großen Online-Games das gleiche Theater: Der Ansturm zwingt die Gaming-Netzwerke und Server in die Knie. So müssen sich aktuell auch Spieler des Sci-Fi-Shooters "Destiny 2" mit Ausfällen herumschlagen. Berichten zufolge scheint es seit dem gestrigen Konsolenstart vor allem PS4-User zu treffen, die sich nicht ins Game einloggen können. Sowohl Sony als auch Activision hätten sich offiziellen Aussagen zufolge bereits der Sache angenommen.

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    So spielt sich "Destiny 2"

    Teure Kosmetika

    Wenngleich die obligatorischen Server-Troubles bald gelöst werden dürften, sieht sich "Destiny 2" bzw. dessen Hersteller Bungie unterdessen gravierenderen Vorwürfen ausgesetzt. So haben die Entwickler die Art und Weise geändert, wie man Shader nutzen kann, um die Rüstung seines Charakters zu schmücken. Konnte man diese Teile in "Destiny" noch so oft man wollte zwischen Rüstungen tauschen, sind Shader im Nachfolger nun für immer an einen Rüstungsgegenstand gebunden.

    In einem entsprechenden Eintrag auf Reddit beschweren sich bereits tausende Spieler über die Änderung, da sie dazu verleitet, reales Geld in den Erwerb von so genannten Bright Engrams – Schatzkisten mit vielen derartigen Sammelgegenständen – zu investieren. Der Umgang mit Shadern ist dabei nur ein Beispiel, wie "Destiny 2"-Spieler gelockt werden, Geld für kosmetische Upgrades auszugeben. (zw, 7.9.2017)

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      foto: destiny 2
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