Journalistin Wall laut Erfinder Madsen von Lukendeckel des U-Boots getötet

5. September 2017, 18:01
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Die Luke sei mit voller Wucht zugefallen, sagt der Erfinder

Kopenhagen – Die schwedische Journalistin Kim Wall ist nach Angaben von Erfinder Peter Madsen gestorben, weil ihr die Luke seines U-Boots auf den Kopf fiel. Er habe ihr Luke aufhalten wollen, sie jedoch nicht mehr halten können, sagte Madsen am Dienstag vor Gericht. Danach sei sie mit voller Wucht zugefallen.

Als er die Luke wieder öffnete, habe er überall das Blut der 30-Jährigen gesehen, erklärte Madsen laut der Nachrichtenagentur Ritzau. Ihm werden Mord und Leichenschändung vorgeworfen. Nach dem Untergang seines U-Boots Nautilus sitzt er seit 24 Tagen in Untersuchungshaft. Vor Gericht will er sich laut einem Bericht der Boulevardzeitung "BT" der Leichenschändung schuldig bekennen. Indem Madsen die Leiche dem Meer überlassen habe, habe er die Totenruhe gestört, sagte seine Anwältin der Zeitung.

Der Torso der Journalistin war später südlich von Kopenhagen angeschwemmt worden, von Gliedmaßen, Kopf und Kleidung fehlt jede Spur. (APA, 5.9.2017)

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