Speichermangel treibt Grafikkarten-Preise weiter in die Höhe

    4. September 2017, 09:55
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    Nach dem HBM2-Mangel kommt es auch zu einer Knappheit von GDDR5-Speicher

    Aufgrund von Lieferknappheit bei GDDR5-Videospeicher ist ein weiterer Preisanstieg bei Grafikkarten zu erwarten. Laut einem Bericht der Branchenseite Digitimes (kostenpflichtig) sollen Hersteller wie Samsung und SK Hynix ihre Produktion zurückgeschraubt haben, wodurch sich die Stückpreise erhöhen. Bereits Anfang September sei mit höheren Kosten von rund zehn Prozent für entsprechende Grafikkarten. Unter anderem betroffen sei Nvidias gesamte aktuelle Serie von der Geforce GTX 1050 bis zur GTX 1080 Ti.

    Wer ist schuld?

    Dem Bericht zufolge müssten die Fertiger die GDDR5-Speicherproduktion zurückschrauben, um die Nachfrage nach herkömmlichem Arbeitsspeicher befriedigen zu können. Besonders hoch sei aktuell der Bedarf im Unternehmensbereich und im Mobile-Geschäft.

    Für Kunden, die mit dem Erwerb einer flotten neuen Grafikkarte für ihren Spiele-PC liebäugeln, sind die Aussichten auf attraktive Angebote daher eher schlecht. Neben dem Preisanstieg bei GDDR5-Speicher treibt auch teurer HBM2-Speicher die Preise von neuen AMD-Grafikkarten wie Radeon RX Vega 64 oder Radeon RX Vega 56 in die Höhe.

    Preistreiber auf mehreren Fronten

    Hinzu kommt, dass der anhaltende Boom ums Mining von Kryptowährungen weiter für Lieferengpässe bei Grafikkarten sorgt. Die Branchenseite Wccftech rechnet damit, dass die erhöhten Preise daher mehrere Monate anhalten dürften. (red, 4.9.2017)

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