US Open auch ohne Andy Murray

26. August 2017, 21:41
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Brite laboriert an Hüftverletzung – Damit fehlen mit Titelverteidiger Wawrinka, Djokovic, Nishikori und Raonic schon fünf der Top 11 der Weltrangliste

New York – Nun hat auch noch der Weltranglisten-Zweite Andy Murray für die am Montag beginnenden US Open in New York absagen müssen. Der 30-jährige Schotte, der schon im Vorfeld des letzten Tennis-Grand-Slam-Turniers des Jahres wegen einer Hüftverletzung pausiert hatte, zog am Samstag bei einer Pressekonferenz in Flushing Meadows seine Nennung für das Major zurück.

Damit fehlen nach Titelverteidiger Stan Wawrinka, Vorjahresfinalist Novak Djokovic, Kei Nishikori und Milos Raonic schon fünf der Top 11 der ATP-Weltrangliste. Ob Murray nun nach Djokovic, Wawrinka und Nishikori ebenfalls vorzeitig seine Saison beenden muss, ist offen.

"Ja, deshalb wollte ich eigentlich gar nicht hier reinkommen", meinte Murray vor versammelter Presse im Interviewraum 1 von Flushing Meadows. "Ich hatte seit dem Match gegen Stan in Paris Probleme mit der Hüfte. Ich habe so ziemlich alles getan, was ich konnte, um für New York ready zu werden. Ich habe mit vielen Hüftspezialisten gesprochen, habe versucht mich auszukurieren. Aber leider werde ich dieses Jahr nicht hier spielen", sagte Murray. Er habe in den vergangenen Tagen eigentlich ganz gut trainiert, aber es sei zu entzündet, um hier das Turnier zu gewinnen und das sei das Ziel gewesen.

Dazu befragt, wie es mit ihm im restlichen Jahr weitergeht, ließ Murray durchblicken, dass er durchaus schon der vierte Top-Ten-Spieler mit vorzeitigem Saisonende sein könnte. "Ich werde das definitiv in den nächsten paar Tagen entscheiden. Ich werde mich hinsetzen und das mit meinem Team entscheiden", erklärte Murray.

Hätte Murray übrigens einen Tag früher abgesagt, dann wäre Roger Federer in die untere Raster-Hälfte gerutscht. So kann es nun schon im Halbfinale zum großen Schlager Federer gegen den topgesetzten Rafael Nadal kommen. (APA, 26.8.2017)

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    Andy Murray verlässt Flushing Meadows, schon bevor es richtig los geht.

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