Fußball: Europa League läuft weitere drei Jahre bei Puls 4

    22. August 2017, 16:29
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    Rechtepaket für drei Saisonen bis inklusive 2020/21 verlängert – Der ORF verzichtete auf ein Gebot

    Wien – Puls 4 zeigt auch die nächsten drei Jahre ab der Saison 2018/19 Livespiele der Fußball-Europa-League. Der ORF hat um die TV-Rechte an der Europa League nicht mitgeboten.

    Der öffentlich-rechtliche Sender legte ein Angebot für die Champions League. Die Liverechte gingen freilich komplett ins Pay-TV – an Sky und Dazn.

    Puls 4, Teil des ProSiebenSat1-Konzerns, zeigt pro Saison 15 Spiele, ab der Gruppenphase ein Livespiel pro Woche, nach Möglichkeit mit österreichischem Verein. Dazu Highlights von anderen Begegnungen der Runde. Den Preis für die Rechte nennt ProSiebenSat1Puls4 nicht.

    Die Rechte für Heimspiele österreichischer Vereine in der Qualifikationsphase für die Europa League indes hängen an den TV-Verträgen der österreichischen Bundesliga. Deshalb zeigt der ORF diesen Donnerstag hintereinander ab 18.50 Uhr die Rückspiele Red Bull Salzburg gegen FC Viitorul Constanta und Austria Wien gegen NK Osijek.

    Mehr Interesse für Altach

    Die Hinspiele zeigte Puls 4 vorigen Donnerstag in einer Konferenzschaltung, während im ORF die Heimniederlage des FC Altach gegen Maccabi Tel Aviv lief. Originellerweise mit höherem Zuschauerschnitt (224.000) als Puls 4 (169.000, jeweils zweite Hälfte).

    Die österreichische Bundesliga hat ihre TV-Rechte vor dem Sommer ausgeschrieben. Sky soll 30 Millionen Euro für Exklusivrechte geboten haben, ohne Livespiel im Free-TV. Dieses Livespiel ist für die Liga "kein Muss" mehr, erklärte Ligavorstand Christian Ebenbauer im Frühjahr im STANDARD.

    Bisher zeigt der ORF ein Sonntagsspiel der Liga. Sky und ORF zahlen derzeit rund 22,5 Millionen Euro pro Saison. Die Bundesliga will diesen Herbst über die TV-Rechte ab 2018/19 entscheiden. (red, 22.8.2017)

    • Eine Hürde muss Austria Wien noch nehmen, um neuerlich in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen.
      foto: reuters / davor kovacevic

      Eine Hürde muss Austria Wien noch nehmen, um neuerlich in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen.

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