HTC Vive: Preis der VR-Brille um 200 Euro gesenkt

    21. August 2017, 10:12
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    Konzern will sein Virtual-Reality-System einem breiteren Publikum zugänglich machen

    HTC hat im Vorfeld der Videospielmesse Gamescom den Preis der Virtual-Reality-Brille HTC Vive von 899 Euro auf 699 Euro gesenkt. Alle Käufer einer Vive bekommen zusätzlich ein kostenloses Test-Abo für Viveport, mit dem sie monatlich fünf Titel aussuchen und testen können – darunter Titel wie "Tilt Brush", "Everest VR" oder "Richie's Plank Experience".

    "Unser Ziel bei Vive war, das beste und modernste VR-System zu bieten und dieses für den Massenmarkt weltweit zugänglich zu machen", sagt HTC-Chairwoman in einer Aussendung des Konzerns.

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    Günstigere Konkurrenz

    Bei einem neuen Startpreis von 699 Euro ist die HTC Vive allerdings noch weit entfernt vom Massenmarkt. Zudem hat die Konkurrent den Preisdruck erst kürzlich erhöht. Facebooks VR-Brille Oculus Rift ist seit März für unter 600 Euro zu haben und Sony VR-System PSVR kostete von Beginn an 399 Euro.

    Dennoch spreche laut HTC immer noch viel für die Vive – allen voran das von Haus aus gebotene Room-Scale-VR-Erlebnis. Und, dass zumindest auf der PC-Spieleplattform Steam einen Marktanteil von 60 Prozent hält. (red, 21.8.2017)

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      foto: reuters/tyrone siu
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