"Time"-Verlag rutschte in die Verlustzone

8. August 2017, 12:57
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Anzeigengeschäft rückläufig, jetzt sollen die Kosten gesenkt werden

New York – Der US-Verlag Time ist im zweiten Quartal wegen eines rückläufigen Anzeigengeschäfts in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 44 Mio. Dollar (37,3 Mio. Euro) – nach einem Gewinn von 18 Mio. Dollar im Vorjahr, wie der Herausgeber von Magazinen wie "Time" und "People" am Dienstag mitteilte. Der Umsatz ging um knapp zehn Prozent auf 694 Mio. Dollar zurück.

Der Verlag kündigte an, seine Kosten zu senken. Das Unternehmen hat bereits Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und rund 300 Mitarbeiter gekündigt. Das entspricht etwa vier Prozent der gesamten Belegschaft im Juni.

Der Verlag steht seit dem Einstieg des aktivistischen Hedgefonds Jana Partners unter Druck. Dieser ist seit dem vergangenen August mit fünf Prozent beteiligt und drängt das Unternehmen zu Verkaufsgesprächen. Time-Chef Rich Battista hatte im April gesagt, dass der Verlag "definitiv" nicht veräußert werden soll. (APA, Reuters, 8.8.2017)

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