Kanye West klagt Versicherung nach Konzertabsagen

    2. August 2017, 14:15
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    Versicherung verweigert eine Zahlung, da sie offenbar vermutet, dass der Konsum von Marihuana zum Abbruch der Tour geführt hatte

    Los Angeles – US-Rapper Kanye West (40) fordert nach dem Abbruch seiner "Saint Pablo Tour" im November Millionen von der Versicherung. Sein Unternehmen Very Good Touring, Inc. habe am Dienstag eine Klage über zehn Millionen Dollar (rund 8,5 Millionen Euro) bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

    Die Versicherung weigert sich demnach bis heute, für den Tourabbruch zu zahlen. Der Rapper hatte im Herbst 21 Konzerte in Nordamerika abgesagt und sich wegen Erschöpfung im Krankenhaus behandeln lassen.

    Marihuana-Konsum vermutet

    Die Versicherungsgesellschaften hätten bisher "keine schlüssige Erklärung geliefert, warum sie nicht gezahlt haben und ob sie überhaupt jemals zahlen werden", zitierte der "Hollywood Reporter" aus der Klage. Die Versicherung vermute offenbar, dass der Konsum von Marihuana zu dem Abbruch geführt habe und wolle deshalb die Summe nicht auszahlen.

    Darum klage der Musiker jetzt wegen Vertragsbruchs. Der 40-Jährige hatte während der Tour mehrfach für Aufsehen gesorgt, etwa mit einem Lob für Donald Trump und einer Schimpftirade auf seine Musikerkollegen Beyoncé und Jay-Z sowie Politikerin Hillary Clinton. (APA, 2.8.2017)

    • Immer wieder Ärger: Kanye West.
      foto: ap / matt sayles

      Immer wieder Ärger: Kanye West.

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