Unicredit: Hacker spähten 400.000 Kunden aus

26. Juli 2017, 09:40
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Beim bisher größten Hackerangriff in Italien wurden persönliche und finanzielle Daten abgesaugt

Die Bank-Austria-Mutter Unicredit ist Opfer einer umfassenden Hackerattacke geworfen. Die Angreifer hätten dabei auf Daten von 400.000 Kunden zugegriffen, gab die Bank am Mittwoch bekannt. Damit dürfte es sich um den bisher größten Hackerangriff in Italien handeln.

Innerhalb der vergangenen zehn Monate gab es laut Unicredit zwei Angriffe. Passwörter seien zwar nicht gestohlen worden, allerdings könnten finanzielle und persönliche Daten ausgespäht worden sein. Die Angriffe sollen über einen Partner der Bank erfolgt sein, Details nannte die Unicredit nicht. Offen blieb auch, wie die Angriffe durchgeführt und wann sie entdeckt wurden. Man habe jedenfalls alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um weitere Angriffe abzuwehren. (red, 26.7.2017)

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