Neue Hinweise auf einen neunten Planeten im Sonnensystem

    Ansichtssache23. Juli 2017, 17:50
    125 Postings

    Außerdem: Schokolade zum Aufschnupfen, die Simulation eines galaktischen Kommunikationsnetzwerks sowie Haie als Opfer und Täter

    Bild 13 von 16
    foto: university of leicester / beth cole

    Tiere und Pflanzen vom All aus zählen

    Die biologische Vielfalt einer Region zu erfassen, ist keine leichte Aufgabe. Bisher waren Wissenschafter auf gewisse Indikatoren wie die Landbedeckung oder die Distanz zu Straßen oder Siedlungen angewiesen, um die Diversität der Arten und Landschaften abzuleiten. Ein internationales Forscherteam hat nun einen multidisziplinären Ansatz entwickelt, der mittels neuer Technologien Artenvielfalt und Risiken für Wildtiere auf Landschaftsebene zu erfassen in der Lage ist: Moderne ökologische Modelle, die die Informationen von Satellitendaten mit den Daten über das Vorkommen von Arten aus Feldstudien kombinieren, ermöglichen dabei nahezu eine Echtzeitbeobachtung der Einflüsse von Landschaftsveränderungen auf Biodiversität.

    Durch diese Kombination von Satelliten- und Bodendaten, hochauflösender Fernerkundung, neuesten genetischen Sequenziermethoden, automatischen Aufnahmegeräten und hochmoderner Statistik könne Biodiversität mit einer Genauigkeit erfasst werden, die bislang nicht möglich war, schreiben die Wissenschafter um Alex Bush vom Kunming Institute of Zoology in China in der Fachzeitschrift "Nature Ecology and Evolution". Die obere Satellitenaufnahme beispielsweise lässt recht detailliert auf die Verteilung unterschiedlicher Pflanzen schließen. Basierend auf einem Hyperspektralbild von einem Torfgebiet wurde die Vegetationskomposition in Falschbildfarben für krautige Pflanzen (rot), Sträucher (grün) und Moospflanzen (blau) erstellt.

    weiter ›
    Share if you care.