Bargehr/Mähr holen 470er-WM-Bronze

15. Juli 2017, 15:26
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Duo gelingt bisher größter Erfolg in olympischer Disziplin – Premiere für Herren-Boot dieser Klasse

Saloniki – David Bargehr und Lukas Mähr haben am Samstag ihren bisher größten Segel-Erfolg gefeiert. Bronze bei der 470er-Weltmeisterschaft vor Thessaloniki, die erste Herren-Medaille für den österreichischen Verband in dieser Bootsklasse, soll aber nur der vorläufige Höhepunkt sein. Die Sommerspiele 2020 werfen ihre Schatten voraus, schon im August gibt es den ersten Test im Tokioter Olympia-Revier.

Im Medal Race am Samstag sicherten die Vorarlberger den dritten Rang souverän ab. Ihre Rivalen, die Türken Deniz Cinar und Ates Cinar wurden wegen Frühstarts disqualifiziert und fielen auf den fünften Rang zurück. Den Titel sicherten sich die Australier Mathew Belcher und Will Ryan, die Olympia-Zweiten von Rio 2016.

Der Erfolg der Österreicher war noch zu Jahresbeginn nicht absehbar gewesen. Im November 2016 hatte sich Steuermann Bargehr einen Riss der Bizepssehne im linken Arm zugezogen – eine fünfmonatige Pause folgte, erst im April gab es das Comeback mit einem zehnten Rang im Weltcup vor Hyeres. Ab Juni tankte das Duo vom Yacht Club Bregenz viel Selbstvertrauen: Dem zweiten Rang im Weltcup-Finale vor Santander folgte ein fünfter Platz bei der Kieler Woche.

Kein Zufall

Bei der WM segelten Bargehr und Mähr von Beginn an im Spitzenfeld, vor der Entscheidung überließen sie nichts dem Zufall. "Wir haben viele Szenarien durchgesprochen, waren perfekt vorbereitet", sagte Mähr. "Wir sind dankbar, dass wir das erreichen durften nach so vielen Jahren."

OeSV-Sportdirektor Georg Fundak glaubt an das noch größere Potenzial des Duos. "Wir sind noch lange nicht fertig, wir wollen gewinnen. Diese Medaille wird sämtliche OeSV-Teams anspornen." (APA, 15.7.2017)

Ergebnisse Segel-WM 470er Herren – Endstand nach 11 Wettfahrten plus Medal Race:

1. Mathew Belcher/Will Ryan (AUS) 38,0 Punkte – 2. Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE) 47,0 – 3. David Bargehr/Lukas Mähr (AUT) 78,0.

Weiter: 33. Niko Kampelmühler/Thomas Czajka (AUT) 201

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