Klimawandel macht arme US-Bürger ärmer

30. Juni 2017, 17:58
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Studie: Pro 0,55 Grad Celsius mehr verringert sich US-Bruttosozialprodukt um 0,7 Prozent

Washington/Wien – Die Folgen des Klimawandels würden in den USA das Armutsgefälle verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftern rund um den Ökonomen Solomon Hsiang von der University of California, die im Journal "Science" publiziert wurde.

Schätzungen zufolge geht demnach jeder globale Temperaturanstieg von 0,55 Grad Celsius mit einer Einbuße von 0,7 Prozent des US-Bruttosozialprodukts einher. Einkommensrückgänge von bis zu 20 Prozent drohten dem schon heute ärmsten Drittel der US-Bundesstaaten, folgern die Wissenschafter. Weniger Wochen zuvor hat US-Präsident Donald Trump den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. (AFP, red, 30. 6. 2017)

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