Martha holt sich Titel des hässlichsten Hundes der Welt

Ansichtssache27. Juni 2017, 13:08
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Das Rettungstier punktete mit blutunterlaufenen Augen und langen Lefzen

Sacramento – Seit den 1970er-Jahren wetteifern Hundehalter um einen ganz besonderen Titel.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters – ebenso wie Hässlichkeit. Seit den 1970er-Jahren versammeln sich Hundehalter zu dem ironischen Wettbewerb "World's Ugliest Dog" im kalifornischen Petaluma, um die Imperfektionen ihrer Tiere zu vergleichen.

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Heuer stellten sich 14 Hunde der Wahl. Auffallend oft waren Haarlosigkeit, gefleckte Haut, lange Zungen und Lefzen zu bestaunen.

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Im vergangenen Jahr hatte "Sweepee Rambo" gewonnen, ein blinder Chihuahua. Davor ging unter anderem "Quasi Modo", ein Pitbull-Schäferhund-Mix mit Buckel, als Sieger von der Bühne.

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Den Veranstaltern zufolge soll der Wettbewerb "den Geist und die Imperfektionen" der Tiere feiern, schließlich machten diese die Hunde liebenswert.

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foto: apa/justin sullivan

Viele hätten "ein Gesicht, wie es nur eine Mutter lieben könnte", heißt es auf der Webseite. Das trifft wohl auch auf Rascal zu, dachte sein Besitzer.

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Bei dem Wettbewerb sind auffällig viele Chinesische Schopfhunde vertreten.

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Der Wettbewerb sei aber offen für alle Hunde, die im Inneren schöner als von außen seien.

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foto: apa/justin sullivan

Welche Hunderassen bei Icky involviert sind, konnte sein Besitzer nicht mehr genau eruieren.

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Moe ist eine Mischung aus Brüsseler Griffon und Mops.

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foto: apa/justin sullivan

Chase zeigte sich patriotisch.

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Jake trägt eine Windel, um seine Dauererektion zu verstecken.

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foto: apa/justin sullivan

Die dreijährige Martha holte sich den Titel.

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Sie ist ein Mastino Napoletano – eine italienische Hunderasse, bekannt durch "Fang", den Hund von Wildhüter Hagrid in den Harry-Potter-Filmen.

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Die Hündin sollte jedoch nicht nur auf ihr Äußeres reduziert werden.

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Sie ist erfolgreich als Rettungshündin und Teil einer Hundestaffel in Sebastopol (Kalifornien). Dorthin gehen nun 1.340 Euro Preisgeld und eine 1,60 Meter hohe Trophäe.

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foto: apa/justin sullivan

Dabei sein ist alles. (APA, 27.6.2017)

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