Ostantarktis: Warum ein rätselhafter "Blutstrom" nicht gefrieren will

    Ansichtssache1. Mai 2017, 23:58
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    Außerdem: Eine superschnelle Kamera, das Weiße Pferd von Uffington und Hinweise auf eine Kollision zweier Universen

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    foto: richard robinson / www.depth.co.nz

    Zoowelt

    Zwei miteinander verbandelte Pinguin-Weibchen haben in einem neuseeländischen Tierpark ein Küken adoptiert. Die Königspinguine Thelma und Louise aus dem Aquarium von Auckland haben das Ei ausgebrütet und ziehen das Jungtier jetzt gemeinsam auf. Die beiden Pinguine sind schon seit mehreren Jahren zusammen. Der Tierpark hatte sich dazu entschlossen, das Ei einer anderen Mutter wegzunehmen, weil der Vater sie verlassen hatte – aus Sorge, sie könnte überfordert sein. Über die beiden Adoptiveltern sagte Aquarium-Sprecherin Ebony Dwipayana der Zeitung "New Zealand Herald": "Sie genießen es sehr, ein Küken zu haben. Eigene Kinder können sie logischerweise nicht bekommen. Dass sie nun ein Küken aufziehen können, ist eine ziemlich einzigartige gemeinsame Erfahrung." Ähnliche Beispiele gab es schon mehrfach. Das wohl berühmteste gleichgeschlechtliche Pinguin-Paar mit Nachwuchs sind Roy und Silo in einem Zoo in New York. Ihr Kind heißt Tango und ihre Geschichte bildete die Vorlage für ein preisgekröntes Kinderbuch. Nach einigen Jahren wechselte Silo allerdings die Seiten und tat sich mit einem Weibchen zusammen. (tberg, red, 1.5.2017)

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