Fall von offener Tuberkulose an Innviertler Schulen

    6. April 2017, 11:16
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    In einer oberösterreichischen Gemeinde ist ein Mitarbeiter der Volksschule und der Neuen Mittelschule an offener Tuberkulose erkrankt

    Friedburg – In der Volksschule und Neuen Mittelschule Friedburg (Bezirk Braunau) ist ein Fall von offener Tuberkulose (TBC) aufgetreten. Ein Mitarbeiter beider Schulen ist erkrankt und befindet sich im Spital. Alle Lehrer, Schüler sowie das Schulpersonal werden nach Ostern auf eine mögliche Ansteckung getestet, bestätigte der stellvertretende Bezirkshauptmann Johann Gruber Medienberichte.

    Vergangene Woche habe die Bezirkshauptmannschaft von einem Krankenhaus in Salzburg die Meldung von dem TBC-Fall erhalten. Daraufhin wurde "sofort die Suche nach Kontaktpersonen" des Erkrankten eingeleitet, so Gruber. Der engste Freundes- und Familienkreis habe bereits einen Facharzt konsultiert.

    Tuberkulin-Test für Lehrer und Schüler nach Ostern

    In den Schulen wird der Tuberkulin-Hauttest nach den Osterferien durchgeführt, darüber wurden auch die Eltern der Schüler schriftlich informiert. Reagiert die betroffene Hautstelle innerhalb von 72 Stunden, werde zur weiteren Abklärung ein Lungenröntgen durchgeführt, erklärte der stellvertretende Bezirkshauptmann das Prozedere.

    Grundsätzlich wird TBC durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Mindestdauer der Ansteckung beträgt drei Wochen. Bisher ist in Friedburg kein weiterer Fall der meldepflichtigen Erkrankung bekannt. (APA, 6.4.2017)

    • Grundsätzlich wird TBC durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Mindestdauer der Ansteckung beträgt drei Wochen.
      foto: apa/rki/rki/gudrun holland

      Grundsätzlich wird TBC durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Mindestdauer der Ansteckung beträgt drei Wochen.

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