Zehn ägyptische Armeeangehörige auf dem Sinai durch Bomben getötet

    23. März 2017, 12:28
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    15 verdächtige Terroristen getötet und sieben verhaftet

    Kairo/Sinai – Bei einem Anti-Terror-Einsatz auf der Sinai-Halbinsel sind zehn ägyptische Armeeangehörige ums Leben gekommen. Zwei gepanzerte Fahrzeuge seien während einer Razzia von Bomben getroffen worden, teilte Armeesprecher Tamer al-Refai auf der Facebook-Seite des Militärs mit.

    Die Aktion habe einem Versteck von Terroristen im Zentrum des Sinai gegolten. 15 Verdächtige seien getötet und sieben weitere verhaftet worden.

    In den vergangenen Jahren hat Ägypten die Anti-Terror-Maßnahmen auf der Sinai-Halbinsel ausgeweitet. Immer wieder werden Sicherheitskräfte Ziel von terroristischen Anschlägen. Eine der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) nahe stehende Gruppe hat sich nach dem Sturz von Langzeitmachthaber Hosni Mubarak auf dem Sinai festgesetzt. Die Gruppe übernahm in der Vergangenheit die Verantwortung für zahlreiche Anschläge. (APA, 23.3.2017)

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