Chemiekonzern Borealis verdiente trotz Umsatzrminus prächtig

24. Februar 2017, 10:18
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Jahresumsatz sank 2016 um 6 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro, unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 1,1 Mrd. Euro

Wien – Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV mit 36 Prozent beteiligt ist, hat im Geschäftsjahr 2016 trotz eines Umsatzrückgangs um rund 6 Prozent auf 7,2 Mrd. Euro so gut verdient wie noch nie: Der Nettogewinn stieg von 988 Mio. auf 1,1 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.

Der Gewinnanstieg sei vor allem auf bessere Margen im Polyolefingeschäft sowie auf einen höheren Beitrag von Borouge nach der Fertigstellung des Projekts Borouge 3 zurückzuführen. Borouge ist ein Joint Venture von Borealis mit der Abu Dhabi National Oil Company.

Für heuer rechnet Borealis-Chef Mark Garrett nicht mit einer Wiederholung des Vorjahresergebnisses, dennoch "gehen wir davon aus, dass auch 2017 ein sehr solides Jahr wird und sich Borealis weiterhin im Spitzenfeld der profitabelsten Unternehmen behaupten wird können", sagte Garrett laut Aussendung. Stärkere Konkurrenz werde vor allem aus Nordamerika kommen, wo heuer eine Reihe bedeutender Polyolefin-Produktionsanlagen in Betrieb gehen sollen. Darüber hinaus sind bei Borealis heuer an fünf Standorten sogenannte Turnarounds geplant, die mit Produktionsstillständen verbunden sind. (APA, 24.2.2017)

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