Tiroler Firma erteilt Mitarbeitern einmal im Monat "Arbeitsverbot"

23. Februar 2017, 16:59
86 Postings

Ob Tagesausflug nach Venedig, Stand-up-Paddling am Achensee oder eine Sonnenaufgangstour – alles ist erlaubt, solange nicht gearbeitet wird

Jenbach – Bei der Tiroler Siko dreht sich im Normalfall alles um sauberes Heizen. Aber einmal im Monat ist dort alles anders. Da herrscht quasi Arbeitsverbot. Konkret an jedem letzten Freitag im Monat. Die rund 35 Mitarbeiter "müssen" diesen Tag in Teams gemeinsam verbringen. Ob Tagesausflug nach Venedig, Stand-up-Paddling am Achensee oder eine Sonnenaufgangstour – alles ist erlaubt, solange nicht gearbeitet wird.

Ausgedacht hat sich diese "Krazy Friday"-Idee Siko-Geschäftsführer Wolfgang Sief, dessen Vater Arthur 1980 den Betrieb für Energielösungen gründete. "20 Tage im Monat geben unsere Mitarbeiter für den gemeinsamen Unternehmenserfolg Vollgas. Was spricht dann dagegen einen Tag im Monat seinen Mitarbeitern zu schenken?", teilt Sief in einer Aussendung mit. Nachfragen war am Donnerstag nicht möglich – wegen einer internen Schulung, wie eine Stimme vom Band den Anrufern mitteilte.

Sief will mit seiner Freizügigkeit zeigen, dass sich auf unkonventionelle Art Mitarbeitermotivation einfach erzielen lässt. Ob das Ganze rentabel ist? "Aus rein kaufmännischer Sicht nicht, aber wir haben eine Menge Spaß damit", lässt Sief wissen und hofft, dass andere es ihm nachtun. (red, 23.2.2017)

  • Auf zu neuen (Unternehmens-) Taten: Die Tiroler Siko gibt einmal im Monat ihren Mitarbeitern frei, um gemeinsam etwas zu unternehmen.
    foto: alpbachtal seenland

    Auf zu neuen (Unternehmens-) Taten: Die Tiroler Siko gibt einmal im Monat ihren Mitarbeitern frei, um gemeinsam etwas zu unternehmen.

Share if you care.