Moby ärgert sich in der "ZiB 24" über Trump: Die Queen muss helfen

21. Februar 2017, 16:02
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Moby fasst es immer noch nicht und hebt dann leider ab in bedenkliche Regionen weltpolitischer Vermutungen

Unentwegt Donald Trump, die Erregung lässt nicht nach. Gar nicht nötig, ständig CNN zu glotzen, um vom Thema aufgesaugt zu werden. Auch BBC scheint süchtig. Klar: Die Frage, welche Ehren Trump beim kommenden Besuch in Großbritannien zukommen sollen, lässt das britische Parlament wackeln. BBC ist dabei, zeigt den Beschluss: Donald wird auch eine Kutschenfahrt mit der Queen gewährt.

Auch bei der "ZiB 24" gibt es kein Entrinnen. Meldungen, US-Forscher würden gegen den Neuen protestieren, folgt ein Interview mit Moby. Er wollte für Trump nicht musizieren, ist nicht gut auf jenen zu sprechen, den er für ein Desaster hält. Moby versucht es zwar mit positivem Denken: Trump habe eine Gegenbewegung mobilisiert, Empörung, die sich etwa bei den Golden Globes entladen habe. Das sei gut. Die Grammys allerdings, bei denen es eher proteststill blieb, deprimieren Moby. Er schämt sich für Musikerkollegen und geht in verzweifeltes Staunen über, wenn er so an früher denkt.

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Alle hätten Trump für einen Selbstpromoter gehalten, der immer die Stirn runzelte, als hätte er Verdauungsprobleme. Und dieser Typ ist Präsident? Moby fasst es immer noch nicht und hebt dann leider ab in bedenkliche Regionen weltpolitischer Vermutungen: Freunde aus Nachrichtendiensten hätten ihm zugetragen, Trump sei tatsächlich erpressbar (durch die Russen, das Dossier).

Trump könne sich nur retten, indem er einen Krieg anzettelt – gegen den Iran. Trump hätte schon ein Kriegsschiff an die iranische Küste geschickt, um einen Zwischenfall zu provozieren. Moby zeigt: Die Erregung ist groß. Zeit auch für ihn sich zu beruhigen, vielleicht auch mit der Queen zu reden. (Ljubiša Tošić, 21.2.2017)

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