Modewoche London: Party statt Katerstimmung

Ansichtssache21. Februar 2017, 13:02
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Spitzenkragen und Lackminis, Cowboyhüte und Blümchenmuster – die Londoner Modewoche lässt sich vom bevorstehenden EU-Austritt nicht die Laune verderben

foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Organische Formen, großzügig geschnittene Hemden, applizierte Schnüre auf Sweatern: Designer Christopher Bailey zeigte seine zweite See now, buy now-Kollektion für Burberry. Sie war dem britischen Bildhauer Henry Moore gewidmet und ist seit Montagabend auf der Website erhältlich.

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Spitzenblusen für Männer ...

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

... wagenradgroße Spitzenkrägen für die Frauen – Burberry präsentiert seit dem letzten Jahr seine Männer- und Frauenkollektion gemeinsam auf dem Laufsteg.

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Party statt Katerstimmung: Die Topshop Unique-Linie lässt sich vom Brexit nicht die Laune vermiesen. Auf dem Laufsteg: Minis und Retro-Zipp-Oberteile, wie sie Ende der 1990er Jahre getragen wurden ...

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Dazu Lackelemente, Lammfelljacken und frei gelegte Schultern – das geht in Großbritannien immer. Unter den Models bei Topshop: Lottie Moss, die Halbschwester von Kate Moss.

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Henry Holland hingegen schaute für sein Label House of Holland über den Teich: die USA inspirierten den Briten zu seiner Bonbon-bunten Kollektion. Er zeigte brave Sweater ...

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... neben Miniröcken, Overknee-Stiefeln und Cowboy-Hüten.

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Gigi Hadid eröffnete die Show von Versus Versace, die am Rand von London stattfand. Schwester Bella schloss sie. Dazwischen viele kleine Kleider in Schwarz, Blau, Brombeerrot ...

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... und freigelegte Körperteile, festgehalten von Versus Versace-Schriftzügen am Hals.

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foto: apa/afp/niklas halle'n

Blumiges Patchwork bei Joseph, unterbrochen von ...

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foto: apa/afp/niklas halle'n

... monochromen Looks mit aufgesetzten farbigen Taschen.

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foto: pa/matt crossick

Ein Treffen, das fernab des Laufstegs nie stattgefunden hat: Erdem Moralioğlu ließ in seiner Erdem-Kollektion seine britische auf seine türkische Großmutter treffen.

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foto: apa/afp/daniel leal-olivas

Der spanische Designer Johnny Coca knöpfte sich bei Mulberry in seiner dritten Kollektion britische Stoffe und Klischees vor. Karostoffe trafen auf ...

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... brave Blümchenmuster (hier als Stepp-Cape übergeworfen).

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foto: apa/afp/niklas halle'n

Hussein Chalayan ließ sich wieder einmal etwas besonderes einfallen. Die Models rissen sich am Ende des Laufstegs aufgesetzte Bruststücke von der Kleidung, Glitter und Federn flogen durch den Raum.

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foto: apa/afp/niklas halle'n

Ballonröcke, eingesetzte Feder-Elemente: der viel beschäftigte Designer J.W. Anderson (er entwirft außerdem für Loewe) kommt immer wieder mit neuen Ideen um die Ecke.

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foto: peter pilotto

Steppelemente und angedeutete Trachtenelemente: Peter Pilotto legte das Waldorf Astoria-Hotel mit Teppichen aus , untenrum kooperierte er diesmal mit der Schuhmanufaktur Ludwig Reiter.

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foto: sabinna

Die in London lebende österreichische Strickspezialistin Sabinna Rachimova spielte in ihrer mädchenhaften Kollektion mit Häkelelementen und Seidenorganza. Die Designerin kooperierte mit dem österreichischen Unternehmen Pictofit, einzelne Stücke sind bereits online erhältlich. (red, 21.2.2017)

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