GPA erstritt 2016 mehr als 95 Millionen Euro für Mitglieder

20. Februar 2017, 13:00
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Gros entfiel auf Sozialpläne – Mitgliederzahl gestiegen

Wien – Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) hat im Jahr 2016 im Rahmen des gewerkschaftlichen Rechtsschutzes 95,2 Millionen Euro für ihre Mitglieder erstritten. Im Jahr 2015 waren es 88,7 Millionen Euro gewesen. Der Großteil entfiel im Vorjahr mit 77 Millionen Euro (2015: 72 Millionen) auf Sozialpläne.

"Die Steigerung des Betrages im Zuge von Sozialplänen zeigt, dass die wirtschaftlichen Probleme der österreichischen Unternehmen nicht gänzlich überwunden sind", teilte der stellvertretende GPA-djp-Bundesgeschäftsführer Günther Trausznitz am Montag mit.

Der Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet Interventionen im Betrieb, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie Rechtshilfe in Exekutions- und Insolvenzverfahren. Die erstrittene Summe überstieg bei weitem die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, die sich 2016 auf rund 52 Millionen Euro beliefen.

Die GPA zählte im Vorjahr 278.083 Mitglieder, 1.451 mehr als 2015, wie es auf APA-Anfrage hieß. (APA, 20.2.2017)

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