Windows 10 in Firmen trieben deutschen PC-Markt an

20. Februar 2017, 10:55
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PC-Verkäufe im vierten Quartal um 4,3 Prozent erhöht – Im Gesamtjahr 2016 nur Anstieg um 0,6 Prozent

Unternehmen in Deutschland kaufen mit dem Umstieg auf das neue PC-Betriebssystem Windows 10 auch gleich neue Computer und geben damit dem seit Jahren schwachen Markt schließlich einen Schub. Im vergangenen Quartal seien die PC-Verkäufe in Deutschland im Jahresvergleich um 4,3 Prozent auf 3,23 Millionen Geräte gewachsen, teilte der IT-Marktforscher Gartner am Montag mit.

9 Prozent mehr bei Firmen-PCs

Dabei gab es bei Firmen-Computern einen Sprung von 9 Prozent, während Privatkunden um 0,6 Prozent weniger Geräte kauften. Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo ist demnach die Nummer eins auch in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 25 Prozent. Ein Jahr zuvor sei erst ein Fünftel der in Deutschland verkauften Computervon dem chinesischen Konzern gekommen. Hewlett-Packard rückte auf dem zweiten Platz von gut 16 auf 20,6 Prozent vor. Acer schließt die Top 3 mit deutlichem Abstand bei 12,2 Prozent ab (Vorjahr 13,3 Prozent). Apple verteidigte den vierten Rang mit einem Rückgang des Marktanteils von 8,1 auf 7,6 Prozent und Dell hielt sich stabil mit 7,4 Prozent.

Im gesamten Jahr 2016 wuchs der deutsche PC-Markt auch nach dem Schlussspurt laut Gartner-Berechnungen nur um 0,6 Prozent auf knapp 10,5 Millionen verkaufte Geräte. Die Computer-Verkäufe sanken seit Jahren weltweit, weil Firmen und Verbraucher seltener als früher ihre Notebooks und Desktop-Rechner erneuern und stattdessen auch stärker auf Smartphones und Tablets setzen. (APA, 20.2.2017)

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    Windows 10 – hier auf einem Surface Book von Microsoft – treibt den PC-Markt an.

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