Trump will zügig über neuen Sicherheitsberater entscheiden

19. Februar 2017, 08:41
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Am Sonntag Gespräch mit vier Kandidaten – Ex-CIA-Direktor Petraeus nicht unter den Anwärtern

Washington – US-Präsident Donald Trump will in den nächsten Tagen einen neuen Nationalen Sicherheitsberater auswählen. Am Sonntag werde er deshalb mit vier Kandidaten Gespräche führen, sagte er vor Journalisten.

Es handle sich um Ex-General Keith Kellogg, der das Amt bereits kommissarisch übernommen hat, den früheren Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, sowie Generalleutnant H.R. McMaster und Generalleutnant Robert Caslen, erläuterte Trumps Sprecher Sean Spicer am Samstag auf Trumps Anwesen in Florida. Es könnten aber auch noch einige Kandidaten hinzukommen. Der frühere CIA-Direktor David Petraeus gehört nicht mehr zu den möglichen Anwärtern.

Schwierigkeiten bei Neubesetzung

Trump sieht sich bei der Neubesetzung des Postens nach dem Rücktritt von Michael Flynn Schwierigkeiten ausgesetzt. Sein Favorit Robert Harward schlug das Angebot aus. Der frühere Vizeadmiral und Kommandeur der Elitetruppe Seals gab familiäre und finanzielle Gründe an. Insidern zufolge war ein weiterer Grund für die Absage, dass Harward sein eigenes Team mitbringen wollte. Dies habe Trump ihm aber nicht zugestehen wollen. Aus dem selben Grund käme auch Petraeus nicht mehr infrage, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.

Flynn musste am Montag seinen Hut nehmen. Hintergrund sind seine Kontakte zum russischen Botschafter Sergej Kisljak noch vor Amtsantritt der Regierung. Damit könnte sich der frühere Generalleutnant strafbar gemacht haben. (APA/Reuters, 19.2.2017)

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    Donald un Melania Trump in Melbourne, Florida

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