Experten warnen vor Einsatz von Chemiewaffen per Drohne

18. Februar 2017, 19:05
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Buenos Aires – Diplomaten und Verteidigungsexperten aus mehr als 40 Staaten haben bei einem Treffen in Argentinien über Maßnahmen gegen die Verbreitung von biologischen und chemischen Waffen beraten.

Im Zentrum standen Sorgen, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) könne solche Massenvernichtungswaffen mit Hilfe ferngelenkter Drohnen einsetzen, sagte Jane Hardy, Vorsitzende der Australien-Gruppe (AG), zu der auch Österreich gehört, der Nachrichtenagentur Telam sagte.

Die Gruppe wurde 1985 auf Initiative Australiens gegründet. Auslöser war, dass im Krieg zwischen Iran und Irak chemische Waffen eingesetzt wurden. Zu den Mitgliedern gehören zahlreiche Länder Europas und die USA. Die AG setzt sich für strenge, harmonisierte Exportkontrollen ein, um die Weiterverbreitung zu unterbinden. (APA, dpa, 18.2.2017)

  • Dieser französische Adler hat in sechsmonatigem Training erlernt, Drohnen zu fangen
    foto: apa/afp/georges gobet

    Dieser französische Adler hat in sechsmonatigem Training erlernt, Drohnen zu fangen

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