Ziele nicht erreicht: Citigroup-Chef verdient nur 15,5 Millionen Dollar

18. Februar 2017, 08:30
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Zehn Prozent davon Grundgehalt

New York – Der Chef der amerikanischen Großbank Citigroup hat im vergangenen Jahr weniger Gehalt bekommen. Der Verwaltungsrat begründete den Schritt damit, dass Michael Corbat nicht alle Ziele für das Geldhaus erreicht habe. Wie aus einer Mitteilung an die Aufsicht am Freitag hervorging erhielt Corbat mit 15,5 Millionen Dollar (14,55 Millionen Euro) sechs Prozent weniger.

Darin enthalten ist ein Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar, ein Bonus von 4,2 Millionen Dollar in bar und 9,8 Millionen Dollar an Aktien-gebundene Anreize. Trotz eines Jahresendspurts nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl fiel der Gewinn der Bank im vergangenen Jahr um 13 Prozent.

Damit setzt sich Corban von seinen Kollegen bei anderen Großbanken ab, die sich über höhere Gehälter freuen konnten. JPMorgan-Chef Jamie Dimon erhielt mit 28 Millionen Dollar knapp vier Prozent mehr. Bei James Gorman von Morgan Stanley betrug die Erhöhung sieben Prozent auf 22,5 Millionen Dollar. Für Bryan Moynihan von der Bank of America betrug das Plus sogar 20 Prozent auf 20 Millionen Dollar. Das ist der höchste Lohn seit seinem Amtsantritt 2008. Das meiste sind Aktienprämien, die Hälfte davon ist an die Erfüllung von Zielen gebunden. Sein Grundgehalt beläuft sich ebenfalls auf 1,5 Millionen Dollar. (APA, Reuters, 17.2.2017)

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