Algerische Armee tötet 14 mutmaßliche Terroristen bei Razzien

    17. Februar 2017, 21:01
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    Wegen unsicherer Lage in Libyen Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und Anti-Terror-Operationen ausgeweitet

    Algier – Die algerische Armee hat bei Razzien gegen mutmaßliche Terroristen 14 Verdächtige getötet. Neun "Terroristen" seien am Freitag, fünf bereits vergangenen Mittwoch in der Provinz Bouira, rund 90 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier, getötet worden, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag mit. Die algerische Regierung bezeichnet radikale Islamisten in der Regel als "Terroristen".

    "Diese Operation zeigt die Entschlossenheit unserer Sicherheitskräfte, kriminelle Gruppen und Terroristen zu eliminieren", hieß es in einer Erklärung des Ministeriums.

    In den vergangenen Monaten ist das nordafrikanische Land verstärkt gegen Islamisten vorgegangen. Wegen der unsicheren Lage im Nachbarland Libyen hat Algerien seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und Anti-Terror-Operationen ausgeweitet.

    Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist am kommenden Montag (20. Februar) nach Algerien, um unter anderem über die Sicherheitslage in der Region zu sprechen. (APA, 17.2.2017)

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