Deutschland und Bill Gates wollen Bankkonten in Afrika fördern

17. Februar 2017, 17:36
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Afrika-Hilfe soll zur Eindämmung der Flüchtlingszahlen beitragen

Die deutsche Regierung und der Multimilliardär Bill Gates wollen gemeinsam in Afrika aktiv werden, um den Zugang der Bevölkerung zu Bankkonten und Krediten zu verbessern. Auf diesem Weg soll der Aufbau einer eigenen Existenz erleichtert werden, wie Deutschlands Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) und der Microsoft-Gründer am Freitag in München erklärten.

Wieviel Geld beide Seiten dafür ausgeben wollen, war der Mitteilung aus Müllers Ministerium nicht zu entnehmen.

Verbesserter Zugang zu Krediten

Die Afrika-Hilfe ist Teil des Versuchs der deutschen Bundesregierung, die Flüchtlingszahlen einzudämmen. Unter Sozialwissenschaftlern gilt der verbesserte Zugang zu Krediten als ein Mittel, um die Wirtschaft in armen Ländern in Gang zu bringen und den Wohlstand anzuheben. Die Bill & Melinda Gates-Stiftung des Microsoft-Gründers und seiner Frau hat die Entwicklungshilfe für Afrika zu einem ihrer Hauptthemen gemacht. Gates nimmt deswegen auch an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. (APA, 17.2. 2017)

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