Deutschland: Umsatz mit Video-Streaming knapp an der Milliardengrenze

    19. Jänner 2017, 14:11
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    2017 sollen höhere Umsätze mit Abo-Modellen erzielt werden, als mit Einzelabrufen

    Der Umsatz mit Video-On-Demand-Angeboten im Internet (VoD) steigt in Deutschland im Jahr 2017 voraussichtlich um 18 Prozent auf 945 Millionen Euro. Im Jahr 2016 lag das Marktvolumen noch bei 800 Millionen Euro. Somit wächst der Umsatz mit Serien, Filmen und kurzen Video-Clips im Internet im siebten Jahr in Folge. Das teilte der Digitalverband Bitkom mit.

    Mehr Umsätz mit Abos

    Beim Video-Streaming gibt es unterschiedlichen Erlösquellen. Den größten Anteil erzielen im Jahr 2017 kostenpflichtige Video-Angebote mit einem Umsatzvolumen in Höhe von 511 Millionen Euro. Je nach Geschäftsmodell bieten Video-Portale unbegrenzten Zugang zu Filmen und Serien gegen eine monatliche Grundgebühr, den Verkauf oder der Verleih einzelner Videos oder eine Kombination aus beidem. Beispiele für solche kostenpflichtigen Video-Streaming-Plattformen sind Amazon Prime Video, Apple iTunes, Google Play, Maxdome, Netflix, oder Sky Online. Zum ersten Mal werden im Jahr 2017 voraussichtlich höhere Umsätze mit Abo-Modellen (275 Millionen Euro) erzielt als mit Einzelabrufen (236 Millionen Euro).

    434 Millionen Euro

    Werbefinanzierte Angebote, die für die Nutzer kostenlos sind, erzielen den Prognosen zufolge im laufenden Jahr 434 Millionen Euro. Anbieter in diesem Bereich sind Video-Portale wie Youtube, Soziale Netzwerke wie Facebook, Online-Portale wie T-Online oder Web.de sowie die Webseiten der privaten Fernsehsender. (red, 19.1. 2017)

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