Forscher lösen Rätsel um Monster von Minden

Ansichtssache4. September 2016, 20:35
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illustr.: mark witton

Flugsaurier im Miniformat

Gemeinhin stellt man sich die Flugsaurier der Kreidezeit als Giganten der Lüft vor. Tatsächlich erreichte etwa Quetzalcoatlus nortrophi eine Flügelspannweite von mehr als zehn Metern. Nun haben britische Paläontologen eine Spezies entdeckt, die am anderen Ende des Größenspektrums rangiert: Die entsprechenden Fossilien wurden von einem Amateursammler auf Hornby Island in British Columbia gefunden und dem Royal British Columbia Museum übergeben. Dort haben Elizabeth Martin-Silverstone von der University of Southampton und ihre Kollegen die 77 Millionen Jahre alten Knochen genauer untersucht. Ihr erstaunliches Ergebnis: Der ursprüngliche Pterosaurier dürfte kaum größer als eine Möwe gewesen sein. Mit einer Flügelspannweite von 1,50 Meter zählt die Spezies zu den kleinsten je entdeckten Flugsauriern. Der Fund belegt erstmals, dass diese seltenen Zwerge unter den Pterosauriern während der späten Kreidezeit nicht von den ersten Vögeln verdrängt worden waren.

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