Forscher lösen Rätsel um Monster von Minden

Ansichtssache4. September 2016, 20:35
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foto: apa/dpa/felix kästle

Am Land sind Kohlmeisen fitter – aber warum das so ist, bleibt rätselhaft

Sie zählen zwar zu den typischen Kulturfolgern, die dem Menschen aus dem Wald bis in die Großstädte nachgezogen sind, doch wirklich gut tut ihnen das urbane Leben offenbar nicht: Eine aktuelle Untersuchung deutscher Wissenschafter hat ergeben, dass Kohlmeisen in der Stadt zwar früher zu brüten beginnen, ihre Gelege hier aber kleiner sind und die Jungtiere beim Ausfliegen weniger wiegen als ihre Artgenossen auf dem Land. An Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht oder Lärm liegt es allerdings nicht, dass sich die Vögel auf dem Land leichter tun. "Obwohl wir verschiedene Umweltparameter quantifiziert haben, waren keine klaren Muster zu erkennen, die Unterschiede im Fortpflanzungserfolg erklären können", meint Philipp Sprau, der die Studie mit seinem Team von der Ludwig-Maximilians Universität in München und dem Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen durchgeführt hat.

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