Achselhaare & Co: Einfach wieder wachsen lassen

    18. Juli 2016, 13:32
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    Eine junge Französin sorgt mit ihrem Aufruf zum Boykott glatter Beine und Achseln in den sozialen Netzwerken für Aufmerksamkeit

    Mit Körperbehaarung ist das so eine Sache. Auf dem Kopf darf es nicht genug Haare geben, woanders werden sie zum Problem: Weil glattrasiert an Frauen selbstverständlich als schön gilt, fallen sie meist dem Wachsstreifen oder dem Rasierer zum Opfer.

    Dass nun ausgerechnet eine 16-Jährige das Enthaaren öffentlich boykottiert, ist ungewöhnlich. Ohne Folgen blieb der Aufruf der Französin Adèle Labo nicht. Sie animierte auf Twitter vor einigen Tagen Frauen dazu, sich der Konformität glatter Beine und Achseln zu widersetzen – oder zumindest das glattrasierte Ideal infrage zu stellen. Dafür, dass die 16-Jährige Gehör fand, ist ein Hashtag verantwortlich: #LesPrincessesOntDesPoils, Prinzessinnen haben Haare, wurde in den sozialen Netzwerken vielfach geteilt.

    Labo ist nicht die Erste, die der Körperbehaarung einen Hashtag widmet: Vor einem Jahr wurden auf Tumblr, Instagram und Twitter unter dem Hashtag #freeyourpits die Achseln entblößt und das Achselhaar bunt gefärbt.

    adèle labo

    #LesprincessesOntdespoiles geht aber noch einen Schritt weiter. Labo setzt sich auf kreative Art und Weise mit der Akzeptanz von Körperbehaarung auseinander – auf Vimeo stellte sie schon im vergangenen Jahr ein Video online, es kommt wie eine unaufgeregte Hommage an behaarte Arme und Beine daher. Auf Instagram postete sie selbst gezeichnete Figuren. Sie haben selbstverständlich dezente Stoppeln an Armen und Beinen. (red, 18.7.2016)

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