Rezept: Himbeer-Tartelettes

    Ansichtssache13. Juli 2016, 15:08
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    Knuspriger Mürbteig und die fruchtige Himbeerfülle machen dieses kleine Törtchen zu einer beliebten Sommernascherei

    Knuspriger Mürbteig und die fruchtige Himbeercreme machen diese kleinen Törtchen zu einer beliebten Sommernascherei

    Himbeeren haben den ganzen Sommer Saison, daher haben wir nochmals das Buch "Sommerbeeren & Herbstfrüchte" von Annie Rigg zur Hand genommen und aus den süß-sauren Früchtchen eine Creme zubereitet. Auf jeden Fall soll man dafür die Himbeeren von den Kernen trennen. Zugegeben, das ist schon ein wenig mehr Arbeit, doch das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Mit frischen Himbeeren, Crème fraîche und essbaren Blüten dekoriert eigenen sich die Törtchen auch hervorragend als Mitbringsel zum nächsten Sommerfest.

    foto: helga gartner

    Zutaten für den Teig:
    200 g Mehl
    40 g Staubzucker
    eine Prise Salz
    125 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
    1 mittelgroßes Eigelb
    2 EL Eiswasser
    2 TL Zitronensaft

    Zutaten für die Füllung:

    350 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt) plus ein paar zum Dekorieren
    100-125 g Zucker
    etwas Zitronensaft
    1 mittelgroßes Ei
    3 mittelgroße Eigelb
    125 ml Schlagobers oder Crème fraîche
    ca. 6 EL kernloses Himbeergelee
    Crème fraîche
    essbare Blüten oder, wie hier, kandierte Veilchen und kandierter Flieder

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    foto: helga gartner

    Das Mehl mit dem Staubzucker und dem Salz in der Küchenmaschine mischen, dann die Butterwürfel untermischen. In der Mitte eine kleine Grube machen und das Eigelb, das Eiswasser und den Zitronensaft hineingießen. Den Teig mit der Küchenmaschine weiter kneten bis er eine homogene Masse ergibt.

    Zu einer flachen Scheibe drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

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    foto: helga gartner

    Für die Füllung die Himbeeren mit 2 Esslöffeln Zucker und einem Schuss Wasser etwa sechs Minuten bei geringer Hitze kochen, bis sie zerfallen und einzudicken beginnen.

    Die Kerne entfernen, indem man die Himbeeren durch die Flotte Lotte dreht oder ein Sieb streicht. Den restlichen Zucker und etwas Zitronensaft unterrühren und 10 Minuten abkühlen lassen.

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    foto: helga gartner

    Ei und Dotter kräftig verrühren und mit dem Schlagobers oder der Crème fraîche unter das Himbeerpüree ziehen.

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    foto: helga gartner

    Die Tartelettes-Förmchen mit etwas flüssiger Butter einfetten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 2 mm dick ausrollen.

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    foto: helga gartner

    Mit einem Ausstecher Kreise ausstechen und die Förmchen damit auskleiden.

    Die Böden mehrfach mit einer Gabel einstechen und 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

    Inzwischen das Backrohr auf 170 Grad vorheizen. Die Tartelettes mit Backpapier oder Alufolie abdecken und mit ungekochtem Reis oder Hülsenfrüchten beschweren. Auf ein Backblech stellen und 10 bis 12 Minuten blindbacken.

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    foto: helga gartner

    Das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und die Creme in die Förmchen füllen. Die Tartelettes weitere 10 bis 12 Minuten backen, bis die Creme gestockt ist.

    Die Küchlein vollständig auskühlen lassen. Das Himbeergelee leicht erwärmen und die Tartelettes damit bepinseln.

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    foto: helga gartner

    Jedes Stück mit einer frischen Himbeere, einem kleinen Klacks Crème fraîche und essbaren Blüten oder kandierten Veilchen und Flieder verzieren. Im Kühlschrank durchkühlen und vor dem Servieren mit etwas Staubzucker bestäuben. (Helga Gartner, 13.7.2016)

    Gutes Gelingen!


    >>>Das Rezept zum Ausdrucken

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    foto: verlag knesebeck

    Annie Rigg
    Sommerbeeren & Herbstfrüchte

    120 erfrischende süße & pikante Rezepte für jede Jahreszeit
    Knesebeck Verlag 2016,
    240 Seiten, 30,80 €

    Dieses umfangreiche Kochbuch führt den Leser durch das Obstjahr – denn auch für die Wintermonate gibt es Rezepte mit Zitrusfrüchten. Für alle die nicht so gerne Naschen, gibt es etliche pikante Rezepte, die mit dem jeweiligen Obst perfekt harmonieren.

    Eine Rezension ist in der Rubrik "Aktuelles Kochbuch" Mitte Juni erschienen

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