Wie wir unsere Erde vor blutrünstigen Aliens tarnen könnten

Ansichtssache3. April 2016, 23:33
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Meeresspiegelanstieg weit unterschätzt

Dass der globale Meeresspiegel im Zuge von Klimaerwärmung und Eisschmelze allmählich ansteigt, ist mittlerweile unbestrittenes Faktum. Es liegen genug Messdaten vor, um zu belegen, dass der Anstieg heute so schnell abläuft, wie seit 3.000 Jahren nicht mehr. Allein in den 100 Jahren zwischen 1900 und 2000 kamen mindesten 14 Zentimeter dazu. Wie sich diese Entwicklung fortsetzen wird, ist vorerst noch weitgehend Spekulation – die Aussichten sind jedenfalls selbst im günstigsten Szenario alles andere als rosig. Eine nun von Klimaforschern um Robert DeConto von der University of Massachusetts präsentierte Studie spricht allerdings dafür, dass die aktuellen Annahmen des IPCC im jüngsten Weltklimabericht viel zu optimistisch angesetzt sind: Nach den im Fachblatt "Nature" präsentierten Berechnungen könnte es doppelt so schnell gehen wie befürchtet, weil zwei wesentliche glaziale Prozesse bisher unberücksichtigt geblieben sind. Demnach würde allein das Abschmelzen der Antarktis bis 2100 einen Pegelanstieg von einem Meter zusätzlich beisteuern. Die Arbeit erklärt auch einen bislang nicht nachvollziehbaren Anstieg des Meeresspiegels vor rund 3 Millionen Jahren. Geologische Untersuchungen zeigen, dass die globalen Ozeane im damaligen Pliozän um 10 bis 20 Meter angestiegen waren.

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