Im Bernstein konservierte Urzeitechsen aus der Kreidezeit

Ansichtssache mit Video8. März 2016, 16:50
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Paläontologen analysierten ein Dutzend Echsen, die vor rund 99 Millionen Jahren von Baumharz eingefangen wurden

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foto: daza et al.

Huntsville – Funde wie diese sind äußerst selten, daher sprechen die Wissenschafter, die nun gleich ein ganzes Dutzend von ihnen näher untersuchen konnten, von einem regelrechten Schatz: Die Rede ist von in Bernstein konservierten tropischen Echsen aus der Kreidezeit. Die hervorragend erhaltenen Fossilien gehören insgesamt fünf unterschiedlichen Kriechtier-Gruppen an und repräsentieren nach Ansicht der Forscher um Juan Daza von der Sam Houston State University in Huntsville (Texas) die älteste und variantenreichste Sammlung von tropischen in Bernstein eingeschlossenen Reptilien überhaupt.

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Daza und seine Kollegen nutzten für ihre Untersuchungen der 12 Bernstein-Stücke aus der mittleren Kreidezeit hochauflösende Computertomografien, elektronenmikroskopische Aufnahmen und lichtmikroskopische Techniken. Die Fossilien stammen aus der Provinz Kachin im Norden Burmas. Dank des ausgezeichneten Erhaltungszustandes von Knochen und Gewebe war es den Forschern möglich, die konservierten Tiere mit modernen Arten und anderen ausgestorbenen Spezies zu vergleichen. Zwei der Bernstein-Echsen sind demnach mit heutigen Chamäleons und Geckos verwandt, die bereits damals über Schleuderzungen bzw. Haftzehen verfügten. (red, 8.3.2016)

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Studie im Volltext
Mid-Cretaceous amber fossils illuminate the past diversity of tropical lizards

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