Ein dänischer Park als bewusste Kulturinvasion

Ansichtssache24. August 2015, 09:54
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Nørrebro galt lange als Problembezirk Kopenhagens, wurde aber durch Umgestaltung eines Parks verbessert

Mit einem Migrantenanteil von fast 30 Prozent galt Nørrebro lange Zeit als der Problembezirk von Kopenhagen. Um das soziale Klima zu verbessern, beschloss die Stadtregierung, einen bestehenden Park komplett auf den Kopf zu stellen. Das Ergebnis überrascht nicht nur optisch, sondern zeigt auch, wie die Identifikation mit dem Herkunftsland helfen kann, einen Stadtteil spürbar zu verbessern.

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foto: michael hierner

Diese Idee wird im gesamten Park auf die Spitze getrieben: ein Bushaltestellenschild aus Jordanien, Poller aus Ghana und eine Rutsche aus der Ukraine – warum eigentlich nicht? Die bewusste Kulturinvasion besteht aus insgesamt 108 Objekten aus mehr als 50 Ländern – inklusive Österreich.

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