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Kunstausstellung

Biennale Venedig: Narben und Risse heruntergerissener Vorhänge

Die Historie als Werkzeug und Hebel, den man an der Gegenwart ansetzt: So versteht Okwui Enwezor die von ihm verantwortete 56. Ausgabe der Biennale Venedig: "All the World's Futures". Und über aller Kunst schwebt Marx' "Das Kapital"

Foto: Anna Blau

Venedig – Der Sturm im Paradies reißt den Engel der Geschichte in die Zukunft. Vergebens sein Versuch, in die Vergangenheit zu blicken, wo katastrophale Ereignisse Trümmer auf Trümmer häufen. Dort das Zerschlagene zu richten erscheint unmöglich, denn die Gewalt des Fortschritts ist zu groß. Es ist das längst zum Kult gewordene Bild "Angelus Novus" von Paul Klee, das der Philosoph Walter Benjamin für dieses Denkbild der Geschichte heranzieht. Und es ist Benjamin, den Okwui Enwezor, Kurator der 56. Kunstbiennale in Venedig, seiner Idee der Ausstellung "All the World's Futures" mit 136 Künstlern aus 53 Ländern voranstellt.

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