Hilf dir selbst, dann hilfst du anderen – oder umgekehrt

Blog5. März 2015, 12:43
28 Postings

15.000 Euro erliefen oder erwalkten 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von "Laufen hilft"

Am Sonntag ging im Wiener Prater die achte Auflage von "Laufen hilft" über die Hauptallee (und ein paar Seitenwege)

Mehr als 3.500 Läuferinnen und Läufer liefen 5, 10 oder 21 Kilometer - oder "walkten" nordisch. "Saisoneröffnung" nennen die Macher des sympathischen Volkslaufs, der heuer 15.000 Euro für die St.-Anna-Kinderkrebshilfe und das Neunerhaus einspielte, ihre Veranstaltung. Und obwohl es natürlich auch davor etliche Laufevents gibt, traf das für mich heuer zu mehr als 100 Prozent zu.

Bild 2 von 23
foto: thomas rottenberg

"Mach einen Testlauf draus" hatte die Trainerin gesagt, "und dann sehen wir weiter." Nicht Wochen, sondern Monate vorher. Und dabei hatte Sandrina Illes mehr als skeptisch geklungen. Denn die lange schlummernde Achilessehnenentzündung, die pünktlich zum New York Marathon (im November) akut geworden war, hatte mich danach so richtig ausgeknockt.

Wochenlang wollte ich ans Laufen nicht einmal denken. Und die Ausweich- und Vermeidungsbewegungen, die schon beim Gehen automatisch kamen, ließen Kleinst-Wehwehchen von vor 100 Jahren plötzlich wieder aufpoppen - und bleiben: Man kann sich auch auf die harte Tour eingestehen müssen, dass man keine 22 mehr ist. Auch wenn ich mit 22 körperlich weit schlechter beinand war, als heute.

Egal: Jetzt ist jetzt - und was ich seit Jänner da (nicht) zusammenbrachte, ließ Sandrina die Stirn in Falten legen: "Wir sollten vielleicht nochmal über deine Ziele für dieses Jahr reden." Autsch.

weiter ›
Share if you care.