"Big Brother"-Kandidat Charly muss wegen "Kiss"-Tattoos gehen

4. April 2005, 17:16
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Tätowierung könnte RTL II zufolge als Symbol der rechtsradikalen Szene missverstanden werden

Wegen eines umstrittenen Tattoos auf dem Oberarm hat Kandidat Charly das "Big Brother"-Dorf verlassen müssen. Wie RTL II am Freitag in München mitteilte, stelle das Tattoo nach Angaben des Musik-Fans zwar lediglich ein Zeichen für seine Lieblingsband "Kiss" dar. Dieses könnte dem Privatsender zufolge allerdings als Symbol der rechtsradikalen Szene missverstanden werden.

"Klare Distanzierung"

"Um Spekulationen vorzubeugen und eine klare Distanzierung sicherzustellen", habe RTL II daher beschlossen, dass der Kandidat nicht weiter an der Show teilnehmen solle. "Big Brother" sei ein Unterhaltungsformat, sagte RTL-II-Geschäftsführer Jochen Starke: "Wenn RTL II den Eindruck gewinnt, dass im Zusammenhang mit der Sendung falsche Assoziationen entstehen oder Gefühle von Zuschauern verletzt werden könnten, müssen wir unserer Verantwortung als ausstrahlender Sender gerecht werden und handeln."

Big Brother ohne Ende

Anfang März war die neueste "Big Brother"-Folge gestartet, für die es diesmal kein Ende geben soll. Die wechselnden - insgesamt jeweils 15 - Kandidaten leben in einem kompletten Dorf in Köln samt Wohnhäusern, Autowerkstatt und einem Bauernhof mit Kühen. (APA/AP)

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    Charly muss wegen seinem "Kiss"-Tattoo das Big Brother-Dorf verlassen.

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