An den Standard z. Hd. Thomas Rottenberg

27. Februar 2005, 23:46
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Betrifft: Rasenheizung - dafür und dagegen - "Eh wurscht" war's wohl wieder nur dem Bürgermeister, ...

"Eh wurscht" war's wohl wieder nur dem Bürgermeister, denn es bedurfte einer peinlichen Absage. Erst dann wird - in Vorwahlkampfzeiten! - schnell reagiert, und die Stadträtin darf Überfälliges verkünden. Und wir sind dafür, dass es auch passiert! Denn wer die Aussendung unserer Sozialsprecherin bis zum Ende gelesen hat, weiß, dass es um Prioritäten geht. Soziale Notlagen gehen natürlich vor, aber angesichts des Zustandes des heimischen Fußballs blutet auch unsere soziale Ader und wir gönnen unseren Kickern von Herzen "warme Füße" - und genau hier schließt sich der Kreis! Johannes "Gio" Hahn, VP-Obmann

Am 19. 2. schrieb T. Rottenberg an J. Hahn:
Die Absage eines Fußballspieles in einen politischen Triumph umzumünzen, ist fein. Als das Austria-Spiel ausfiel, forderte ihr Sportsprecher Walter Strobl für das Stadion eine Rasenheizung. Als SP-Sportstadträtin Grete Laska das Thema aufgriff, rieb VP-Sozialsprecherin Ingrid Korosec auf - und sprach von einem "verfrühten Aprilscherz": Viele Wiener könnten sich das Heizen kaum leisten. Tags darauf jubelte Strobl: Die Rasenheizung sei ein VP-Erfolg. Frage: Ist die ÖVP jetzt dafür oder dagegen? Oder ist es eh wurscht? (DER STANDARD Printausgabe 24.2.2005)

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