Umfrage: Visa-Affäre schadet deutschen Grünen nicht

17. Februar 2005, 19:16
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Kleiner Koalitionspartner kommt mit zehn Prozent auf denselben Wert wie vor einer Woche, SPD verliert

Hamburg - Ungeachtet der Visa-Affäre um den deutschen Außenminister Joschka Fischer würden sich weiterhin zehn Prozent der Wähler für die Grünen entscheiden. Die kleine Regierungspartei käme damit bei der Sonntagsfrage auf denselben Wert wie vor einer Woche, ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Illustrierten "stern" und des Fernsehsenders RTL. Die SPD hingegen verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt nun bei 33 Prozent. Die Union bleibt bei 40 Prozent, die FDP legt um einen Prozentpunkt auf acht Prozent zu. Keine Veränderung gibt es für die PDS (vier Prozent) und die sonstigen Parteien (fünf Prozent).

Fischer und sein Ministerium sollen mit der erleichterten Vergabe von Einreise-Visa massenhaftem Missbrauch Vorschub geleistet haben. Diese Praxis wird derzeit von einem Untersuchungsausschuss im Bundestag überprüft.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte zwischen dem 7. und 11. Februar 2.502 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. APA/dpa)

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