Israel sagt Sicherheitsgespräche nach neuer Gewalt vorerst ab

11. Februar 2005, 20:49
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Hochrangige Palästinenser-Vertreter: "Treffen vertagt" - Radikale Palästinenser lehnen den Waffenstillstand ab

Ramallah - Nach neuer Gewalt im Gaza-Streifen hat Israel palästinensischen Angaben zufolge Sicherheitsgespräche mit den Palästinensern abgesagt. "Unser heutiges Treffen mit den Israelis ist vertagt worden. Die Israelis haben darum gebeten, es wegen des Granatenbeschusses heute Morgen im Gaza-Streifen abzusagen", sagte ein hochrangiger Palästinenser-Vertreter am Donnerstag.

Die Gespräche waren nach dem Gipfeltreffen von Israels Ministerpräsident Ariel Sharon und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas am Dienstag angesetzt worden. Sharon und Abbas hatten eine Waffenruhe vereinbart und damit Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Friedensprozesses geweckt.

Radikale Palästinenser lehnen den Waffenstillstand ab. Die Extremisten-Gruppe Hamas hatte am Donnerstagmorgen zwei Stunden lang Mörsergranaten und Raketen auf israelische Siedlungen und Armeeposten im Gaza-Streifen sowie israelische Städte im Grenzgebiet abgefeuert. (APA/Reuters)

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    Nach neuerlichen Toten ließ Premier Ariel Sharon die laufenden Sicherheitsgespräche vertagen.

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